Zu früh gefreut! Die Einigung über den besseren Schutz von Whistleblowern inkludiert nur einen Mindeststandard, der zukünftig kein stufenartiges Meldesystem vorsieht! Offensichtlich ist dem Gesetzgeber eine Verbesserung der Unternehmenssteuerung egal. Wichtiger ist die Hoffnung, dass viele Vorfälle gemeldet werden, die eine Steuerhinterziehung vermuten lassen. Gerne hätte man zumindest einen vom Unternehmen finanzierten Whistleblower pro Firma! Man übersieht, dass in fast in allen Fällen der Hinweisgeber ein Spieler im System ist bis er eines Nachts zum Gutmenschen mutiert und sich sofort mit Angabe eines falschen Motivs an die Behörde bzw. Öffentlichkeit wendet. Es ist absolut falsch Edward Snowden als Whistleblower zu bezeichnen! Oder wie erklären Sie sich sein Asyl beim Erzfeind Russland? Die EU-Richtlinie wird dazu beitragen, dass Unternehmen Schaden an Ihrer Reputation durch öffentliche Racheakte befürchten müssen. Auf Rache folgt aber nur Rache! Zu beachten sind Zusammenhänge von Verantwortungsbereich, Informationszugang und Momentum jedes einzelnen Whistleblowers um das falsche Motiv für spätere Schadenersatzansprüche zu untermauern. Hier ein schlechter Link für falsche Whistleblower: www.GeschGehG.eu

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