Software Code als Geschäftgeheimnis schützen!

Schützen Sie Ihren Software Source Code mit dem neuen Gesetz zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen!

Zoran Jovanovic | Software Unternehmer
Zoran Jovanovic | Software Unternehmer

Lieber Gründerkollege, Inhaber oder Geschäftsführer von Software- und Technologie-Unternehmen!

Unabhängig davon, welchen Zweck die von unseren Unternehmen entwickelte Software erfüllt, der Schutz unseres Eigentums war bisher kaum oder nur sehr umständlich möglich. Es standen uns bisher nur begrenzte Mitteln zur Verfügung, um zu verhindern, dass unsere Investition das Allgemeingut aller an der Entwicklung beteiligten Personen oder Unternehmen wird. Ein effizienter Schutz von Software war unmöglich und kam es tatsächlich einmal zu einem Streitfall, war die Beweisführung eine Sisyphusarbeit. Die schlauesten Formulierungen in Verträgen mit Mitarbeitern und Geschäftspartnern konnten die Situation nicht verbessern!

Ich persönlich greife zu sehr unorthodoxen Schutzmaßnahmen. Stellenweise baue ich unlogische Verarbeitungen ein, um im Falle des Falles über die Duplikation von widersprüchlichen Verarbeitungsprozessen den Beweis eines Diebstahls nachweisen zu können. Ich schütze das geistige Eigentum meines Unternehmens mit absichtlichen Fehlern als Merkmal, die aber keine Konsequenz auf die eigentliche Funktionalität der gesamten Software-Applikation haben. Diese drastische Erkenntnis erlangte ich aus rechtlichen Auseinandersetzungen in den 90er Jahren in den USA und Israel. Wenn sich nämlich Fehler in einer Kopie weiter duplizieren, verliert der Verletzer garantiert jedes Argument für seine Unschuld. Die ganze Geschichte in einigen Sätzen zu meiner Verteidigung: Damals in den goldenen Zeiten der Großrechner half uns nur „Kommissar Zufall“. Ein Software-Bug offenbarte sich erst Monate nachdem wichtige Mitglieder das Entwicklungsteam verlassen hatten und über eine Neugründung zum plötzlichen Konkurrenten wurden. Um sich unseren Vorwürfen der unerlaubten Mitnahme einer TK-50 Kassette zu entziehen, machten Sie kleinere und größere Veränderungen in der Software und der mitgelieferten Dokumentation. Dabei übersahen sie jedoch in ihrer Kopie den Fehler, welchen wir mittlerweile aus Wartungsgründen beheben mussten. Ein potenzieller Großkunde stand gerade vor einer größeren Anschaffung und verglich beide Produkte in einem Benchmark-Test. Das Resultat machte uns hellhörig. Besser und glücklicher kann kein Fall ausgehen! Noch wichtiger ist aber die verbliebene Loyalität. Niemand aus der verbliebenen Mannschaft hat die beklagte Partei über den Fehler im Source-Code informiert. Wäre dies der Fall gewesen, hätten wir den unmittelbaren Tatbestand durch einen Software-Bug nicht beweisen können. Der Konkurrent verschwand dann einfach so schnell wie er aufgetaucht war!

Wieso vertraue ich meiner List mehr als den bisherigen Gesetzen?

Über die Patentierbarkeit von Software möchte ich nicht allzu viel Zeit verlieren. Computer-Programme gelten nicht als Erfindung und können daher keinen Patentschutz genießen. Sollte allerdings eine Erfindung in einem SoftwareProgramm enthalten sein, kommt ein Schutz durch ein Patent sehr wohl infrage. Nun, das ist bei mir und mit 99,9 % Wahrscheinlichkeit auch bei Ihnen nicht der Fall, weil unser Code zumeist aus standardisierten Befehlen unterschiedlicher Programmiersprachen basiert. Das gewünschte Aneinander ordnen dieser Befehle ergibt keinen Patentschutz. Parallel zu meinen unkonventionellen Erkennungsmerkmalen griff ich natürlich zum Urheberrechtsschutz. Das habe ich sogar auch außerhalb der EU gemacht. Zu diesem Zweck habe ich einer staatlichen Stelle einen Datenträger samt Source-Code übergeben. Gegen Gebühr erhielt ich ein Zertifikat mit einer zeitlich begrenzten Gültigkeit. Man möge denken, im Bedarfsfall hat das mehr Gewicht als eine notarielle Verwahrung und erfreut sich eines globalen Urheberrechtsschutzes. Tatsächlich ist es aber nicht so! Der Urheberrechtsschutz ist grundsätzlich unwirksam für den Schutz von Software und eher dafür geeignet Schrift- und Sprachwerke, wie Bücher, Bedienungsanleitungen, Blogbeiträge sowie wissenschaftliche Arbeiten zu schützen. Meine persönlichen Erkenntnisse sind sehr ernüchternd:

  1. Das Urheberrecht schützt nicht die Idee in meinem Source-Code!
  2. Jedes Umschreiben oder Übersetzen durch Fremde bewirkt automatisch die Neuentstehung eines eigenständigen Urheberrechtsschutzes. Durch geringfügige Änderungen werden diese plötzlich zum Urheber auf Basis von meinem Code!
  3. Der Nachweis in der Praxis ist fast unmöglich. Denken Sie hier aber an meinen Selbstschutz!

Wieso kann ich Ihnen als betroffener Kollege helfen, es besser zu machen?

Eine im Jahr 2016 von mir festgelegte Strategie, die vom EU-Parlament und EU-Rat am 8. Juni, 2016 beschlossene EU Richtlinie EU-RL 2016/943 durch technologische Anpassungen in meiner Software ROBOTIC GRC|365 zu begleiten, hat sich als Volltreffer erwiesen und versetzt mein Unternehmen heute in eine fast konkurrenzlose Situation. Unser Dienstleistungsprodukt hat im richtigen Moment die technologische Marktreife erlangt und ist über die deutschen Landesgrenzen hinaus skalierbar einsatzfähig. Ergo nehmen wir auf den Internationalisierungsgrad deutscher Software-Unternehmen funktional Rücksicht und bieten flächendeckenden Schutz an. Diese EU-Richtlinie stellt die Basis des neuen Gesetzes zum besseren Schutz von Geschäftsgeheimnissen (GeschGehG). Das Gesetz ist am 26.04.2019 in Deutschland in Kraft getreten. Erst dieses Gesetz kann unsere Firmen besser schützen und unfaire Konkurrenten vom Hals halten. Es kann die heimliche Verbreitung des in unseren Häusern entstandenen Know-hows verhindern und dadurch auch zu einer deutlichen Wertsteigerung des Unternehmens führen. Wir müssen davon ausgehen, dass sich zukünftig Geldgeber daran orientieren werden, um ihr Kapital in guten Händen zu wissen. Es wird uns aber auf jeden Fall die Antwort auf die unangenehme Frage der Patentierbarkeit unserer Software erleichtern. Wir können jetzt mit „Nein, aber ...“ antworten. Das ist schon viel mehr als bisher! Obwohl andere Sparten das Gesetz auch als eine weitere Belastung sehen, bringt es der Softwarebranche das dringend notwendige Schutzpotenzial. Ich bitte Sie die allgemeinen Informationen über das Gesetz aus dem Internet einzuholen, aber dabei zu beachten, dass die meisten Quellen nicht über das notwendige Schnittstellenwissen von technologischen, betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Aspekten verfügen und deren Formulierungen viele offene Fragen bei Ihnen hinterlassen werden.

Wie wird das GeschGehG in Software- und Technologie-Unternehmen nutzbar?

Ignorieren wir an dieser Stelle Kundendaten, Verträge und sonstige Informationen, welche laut dem neuen Gesetz ein schützenswertes Geschäftsgeheimnis darstellen. Wir wollen uns dem Schutz unseres technischen Know-hows widmen. Know-how verlässt unser Unternehmen fast ausschließlich über Insiderwissen. Entbehrt einer gewissen Logik, da nur daraus das Wissen einer tatsächlichen Nutzbarkeit, seiner möglichen Wiederverwendung und monetären Wert stammt. Wir sprechen also konkret über unsere Mitarbeiter und Geschäftspartner (Stichwort: Innentäter). Als Zweites betrachten wir auch freie Mitarbeiter und Outsourcing von Entwicklungstätigkeiten innerhalb und außerhalb der EU. Um den Unterschied hier nochmals deutlich zu unterstreichen: wir werden niemals verhindern können, dass sich jemand die Mühe macht und eine Funktion wiederholend programmiert oder im Sinne von Reverse-Engineering nachahmt. Diese Angst beschäftigt wirklich keinen Software-Pionier! Wir leben nach dem Motto, wer sich die Mühe macht, soll auch profitieren! Uns beschäftigt aber sehr wohl die Möglichkeit, eine Abkürzung des langen Entwicklungsprozesses über eine heimliche Kopie unseres Source-Codes zu verhindern. Das GeschGehG kann jetzt unfaire Player fernhalten. Vielversprechend am GeschGehG ist die uns zugestandene Freiheit, selbst definieren zu dürfen, welche Informationen einen wirtschaftlichen Wert für unser Unternehmen darstellen. Darüber hinaus fordert es uns auf, diese zu klassifizieren, zu kartografieren und als Insiderwissen zu inventarisieren. Basierend auf die vorhergegangenen Tätigkeiten müssen wir ein Schutzkonzept erstellen, welches uns vor Gericht ermöglicht, unser Recht auf geschütztes Know-how durchzusetzen. Die Begriffsbestimmung im Gesetz ist so formuliert, dass sie auch einen Source-Code als Geschäftsgeheimnis zulässt. Genau das machen wir uns jetzt zu Nutzen!

Die GeschGehG Umsetzung in Software- und Technologie-Unternehmen

Unabhängig von der Organisation, gibt es in der Software-Entwicklung entscheidende Faktoren, welche eine organisatorische Umsetzung des GeschGehG ermöglichen. Die Entwicklung einer Software ist jeweils mehrschichtig und nur einer beschränkten Personengruppe zugänglich. Unabhängig davon, ob es sich um höhere Programmier- und Maschinensprachen handelt, bestehen Softwarelösungen zumeist aus vielen verknüpften Skripten, die nach einer festgelegten Prozesskette abgearbeitet werden. Nur zusammen ergeben sie ein vollständiges Produkt. Trotzdem können einzelne Programmbausteine einen unterschiedlichen Wert für unser Unternehmen darstellen. Wie ist das möglich? Zum Beispiel, die Möglichkeit einer Klassifizierung nach angewandten Programmiersprachen, Lines of Code oder ihrer Kompatibilität auf Endgeräten. Um im Bedarfsfall die Beweislast vollständig zu erfüllen, empfehlen wir ein großes Augenmerk auf Informationen wie Zustand, Eigenschaft, Logik, Performance, Kompatibilität, Output, Installations- & Deinstallationsvorgang, Handbuch, Versionsmanagement, Standorte (Kartografie), Autoren, sonstige Rollen beteiligter Personen und Unternehmen, Zugänge und Zugriffe zu legen. Das GeschGehG verlangt aber auch die regelmäßige Instandhaltung des gesamten Schutzkonzeptes. Wie oft so ein gesamter Vorgang in einem Software- und Technologie-Unternehmen wiederholt werden muss ist vom Produktportfolio sowie den Veränderungen im Personalwesen und den beteiligten Geschäftspartnern abhängig. Unsere dringende Empfehlung wäre bei der Übernahme oder Übergabe einer Major-Release in den produktiven Betrieb.

Wie kann ich Ihnen helfen Ihre Software nach GeschGehG zu schützen?

Damit alle Aspekte des Gesetzes berücksichtigt werden können, habe ich mit meinem Unternehmen ein AuditVerfahren entwickelt. Dieses wird von der Softwarelösung ROBOTIC GRC|365 begleitet. Die mitgebrachte Software erhöht massiv den Automatisierungsgrad und ermöglicht einen raschen und kosteneffizienten Schutz von Software als Geschäftsgeheimnis. Unabhängig davon, ob Ihre Software einer bestimmten Branche oder Zweck gewidmet ist, schaffen wir eine Beweislage, die es Ihnen ermöglicht, gesetzeskonform Unterlassungsansprüche und Schadenersatzforderungen vor Gericht durchzusetzen. ROBOTIC GRC|365 hilft dabei, Ihre Software als Geschäftsgeheimniszu klassieren und die dahinterstehenden Geschäftsgeheimnisträgerzu identifizieren. Nachfolgend werden notwendige Schutzmaßnahmen erstellt und deren korrekte Umsetzung geprüft! Alle Leistungen können grenzübergreifend erbracht werden und es besteht kein Bedarf unsere Technologie zu lizenzieren! Für einen gerichtsfesten Zustand erhalten Sie von uns folgende Unterlagen in deutscher und englischer Sprache:

  1. Eine Beschreibung des Projektumfanges für die rechtskonforme Umsetzung.
  2. Eine Klassifikation Ihrer Software als Geschäftsgeheimnis gemäß der Begriffsbestimmungen.
  3. Maßnahmenkataloge für die Umsetzung als Schutzkonzept.
  4. Prüfberichte über die tatsächliche Umsetzung der Schutzmaßnahmen.
  5. Mindestens 1 TB Volumen an forensischem Datenmaterial über das Insiderwissen.
  6. Protokolle über sämtliche Vertragsanpassungen mit internen und externen Geschäftsgeheimnisträgern.
  7. Material für Mitarbeiterschulungen. Auf Wunsch auch Unterstützung bei der Durchführung der Schulungen.
  8. Weiteres zweckbestimmtes Beweismaterial als Vorlage vor Gericht.